Wem gehört der öffentliche Raum: Zum Umgang mit Armen und Randgruppen in Deutschlands Städten. Gesellschaftspolitische Entwicklungen, rechtliche Grundlagen und empirische Befunde
Stadte und Landkreise haben zahlreiche ordnungspolitische Instrumente entwickelt, um missliebige Gruppen (Drogenabhangige, Wohnungslose, "auffallige" Jugendkulturen) aus den attraktiven urbanen Zonen zu verdrangen. Der Band befasst sich auf der Basis empirischer Befunde mit diesen Ausgrenzungsprozessen. Der oeffentliche Raum ist umkampftes Terrain, wobei die Garanten der "oeffentlichen Sicherheit und Ordnung" schon immer bestrebt waren, diese Konflikte im Sinne der besitzenden Klassen zu entscheiden. Die Geschichte belegt eine Fulle von Konflikten und eine endlose Sammlung von Formen der Regulation, deren Gemeinsamkeit die Verdrangung von Underdogs, Prostituierten, Obdachlosen, Suchtmittelabhangigen sowie auch jener Teile der Jugend waren, die in sehr unterschiedlicher Weise "die Ordnung stoerten".
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Autore:
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Anno:2001
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Rilegatura:Paperback / softback
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Pagine:153 p.
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